Bildung

Wir streben mittelfristig das kostenfreie Angebot für Bildung ab der Krippe bis zum Ende des Erststudiums an. Dies sehen wir als Investition in die Zukunft und nicht als Belastung für den Haushalt. Wir stehen für die Wahlfreiheit zwischen G8 und G9 im Gymnasialzweig, um dem individuellen Lerntempo der Kinder gerecht zu werden. Entsprechend ausreichende Angebote müssen hier vorgehalten werden. Dieses zweigleisige Modell macht Wiesbaden auch für Gastschüler aus Nachbarkommunen attraktiv. Die Schulen sollen im Interesse der Eltern und ihrer Kinder das Wahlrecht haben zwischen zwölf und dreizehn Jahren Schulzeit bis zum Abitur.

Wir stehen für den Erhalt des bewährten mehrgliedrigen Schulsystems, weil es am besten den individuellen Schülerpersönlichkeiten gerecht wird und vielfältige Bildungswege eröffnet. Alle durch die jeweilige Schullaufbahn erworbenen Qualifikationen sollen durch transparente und valide Abschlussprüfungen mit Zeugnissen dokumentiert werden.

Wir respektieren das Recht der Eltern, ihre Kinder selbst zu erziehen, fordert aber auch ein entsprechendes Pflichtbewusstsein ein. Unser Staat steht für Werte und er muss diese aktiv bewerben und verteidigen. Wir fordern den Renovierungsrückstand der Wiesbadener Schulen in 2016 und 2017 vorrangig aufzuholen und zukünftig für eine angemessene Bestandspflege und Ausstattung der Schulen sowie für ausreichend Lehrer für unsere Kinder zu sorgen.

Wir werben für eine einheitliche Schulkleidung wie in vielen anderen Ländern sehr bewährt hat. Eine Schuluniform verstärkt zum einen das Gemeinschaftsgefühl und kann zum anderen Ausgrenzung (oder gar Mobbing) verhindern, zum Beispiel wenn einkommensschwache Eltern ihre Kinder nicht nach der jeweils aktuellen und teuren Mode kleiden können.