Soziales

Die Mieten in Wiesbaden gehören zu den höchsten in Deutschland und sind für junge Menschen – wie Studierende und Auszubildende – oft unbezahlbar. Deshalb ist es wichtig, dass bezahlbarer Wohnraum insbesondere für diese Gruppen geschaffen wird. Wir sprechen uns für eine Quote von mehr als 15 Prozent sozial geförderten Wohnungsbaus bis zum Erreichen eines angemessenen Versorgungsgrades aus.

Die Familie ist die Grundlage der Gesellschaft und bietet Rückhalt und Sicherheit, insbesondere in Notsituationen. Wir respektieren, schützen und achten alle Lebensentwürfe.

Wir setzen uns ein für die spürbare steuerliche Entlastung von Familien mit Kindern ein. Da Entscheidungen hierzu aber nur auf Bundesebene getroffen werden können, sollte sich die Stadt Wiesbaden über den Deutschen Städtetag für eine Verbesserung der gegenwärtigen Situation einsetzen.

Kinder sind unsere Zukunft. Familien mit Kindern sind deshalb verstärkt zu fördern. Eine echte Förderung von Familien sorgt dafür, dass Kinder in den ersten Lebensjahren möglichst viel Zeit mit ihrer Familie verbringen können. Aus diesem Grunde befürworten wir Angebote zur Unterstützung und Förderung der häuslichen Kindererziehung.

Da junge Mütter aus unterschiedlichen Gründen heute vermehrt arbeiten wollen oder müssen, ist die Betreuung von Kindern eine wichtige Zukunftsaufgabe. Wir sprechen uns deshalb vehement gegen die Abschaffung des beitragsfreien Kita-Halbtagesplatzes aus. Wir sprechen uns für eine flächendeckende Mobile Jugendarbeit aus.

Altersarmut mit steigender Tendenz auch in Wiesbaden. Immer mehr ältere Menschen müssen sich als Rentner einen Zusatzverdienst suchen, um „über die Runden“ zu kommen. 2014 waren dies in Wiesbaden annähernd 3.000 Rentner, die allermeisten davon als Minijobber.

Wir möchten diesen Menschen, die unseren Wohlfahrtsstaat unter schwierigen Bedingungen mit aufgebaut haben und denen wir viel zu verdanken haben, mehr politische-öffentliche Beachtung schenken, sowohl durch weitere Unterstützungsleistungen, als auch entsprechende Betreuungsangebote helfen.

So fordern wir, die offensichtlichen Sparmaßnahmen der kommunalen Altenhilfe GmbH beim „Moritz-Lang-Hauses“ in Dotzheim und dem Toni-Sender-Haus in Biebrich zu beenden.

Für behinderte und ältere Menschen soll im Zuge von Modernisierungen preiswerter, barrierefreier Wohnraum geschaffen werden. In jedem neugebauten Mehrfamilienhaus soll es mindestens eine barrierefreie Wohnung geben.